KUBA

Mädelstrip nach Varadero, Havanna & Matanzas

Die Republik Kuba

Rum, Zigarren, Musik und Tanz!

Das sind die Dinge, die für Kuba stehen.

 

Aber das ist natürlich bei weitem noch nicht alles.

Man verbindet durch die Medien finde ich immer so eine gewisse Leichtigkeit mit Kuba.

Ich kann auch nur bestätigen, dass die Menschen dort sehr nett und zuvorkommend sind.

Man sagt der Kommunismus ist ein Fluch und Segen zugleich.

 

Kubas Küsten liegen im Nordosten am Atlantik, im Nordwesten am Golf von Mexiko und im Süden am karibischen Meer.

 

Es gibt zwei verschiedene Währungen auf Kuba.

Die Peso Convertible kurz CUC

und

die kubanischen Peso kurz CUP.

Als Touri bekommt man nur die CUC.

1 CUC = 1,17 € ca.

Also meist 1 zu 1 vom Kurs vor Ort.

 

Als Touri kann man sich Handkarten mieten.

Bringt aber nicht viel.

 

In Kuba ist das mobile Internet bei weitem nicht so verbreitet, wie bei uns.

Davon sind die wirklich noch sehr sehr weit entfernt.

Man kauft sich W-Lan Karten, die man freirubbelnd kann.

Dann muss man an einem Spot sein und 2 lange Codes eingeben.

Dann laufen 60 Minuten ab für 2 CUC.

Und alle 60 Minuten braucht man eine neue Karte.

Wenn man offline geht läuft die Karte nicht weiter.

Aber es ist auf jeden Fall eine Umstellung aber teilweise auch schön nicht dauerhaft online zu sein.

 

Bei der Einreise ist zu beachten, dass man eine Touristenkarte ausfüllen muss vorab.

Dazu wird ein Auslandskrankenschutz benötigt.

Dies am besten auf Spanisch aber mindestens auf Englisch.

Ist aber meist kein Problem so eine Bescheinigung zu bekommen.

 

Varadero

 

Die Ferienregion Varadero liegt auf der Halbinsel im Norden Kubas.

Ca 120 km von Havanna entfernt.

Im 19. Jahrhundert wurde Varadero ein Badeort der Reichen. 

Also ein Sommersitz der wohlhabenden Kubaner.

Im 20. Jahrhundert kamen dann noch reiche Amerikaner dazu.

Nach der Revolution 1959 wurden diese enteignet und die Villen umfunktioniert.

 

Varadero hat einen wunderschönen langen Sandstrand.

Das Meer hat teilweise die Temperatur einer Badewanne.

Wir konnten von unserem Hotel durch einen Mini-Mangrovenwald direkt an den Strand gehen.

Die Farben des Meeres waren superschön.

Man konnte auch sehr weit rausgehen, ohne das es sehr tief wurde.

Was lustig war, waren die kleinen Fische.

Die sind hier super zutraulich und knabbern einen an.

Auch hüpfen sie mal über die Wasseroberfläche.

 

Der Strand ist hier öffentlich. 

Also kann man auch den Strand genießen, wenn man ein Hotel nicht, dass nicht direkt am Strand ist.

 

 

Bei unserem Ausflug über die Halbinsel haben wir uns auch in der Nähe des sozusagen Stadtzentrums zu den Kubanern in die Mangroven an den Strand gesetzt.

Dort herrscht natürlich reges treiben im Gegensatz zu den Stränden vor den Hotels.

 

Die Halbinsel erkundet man am besten mit dem Bus.

Den ganzen Tag lang fährt ein offener Doppeldecker die Insel rauf und runter im 30 Minuten Takt. 

Ich meine wir haben für das Tagesticket 5CUC also umgerechnet ca. 5€ bezahlt. 

Das finde ich völlig in Ordnung, da man beliebig oft ein und aussteigen kann.

 

Der Hafen von Varadero an der Spitze der Halbinsel ist auch sehr schick anzuschauen.

In Varadero direkt gibt es jetzt nicht viel zu sehen.

Ein paar Souvenierlädchen, Kutschen, Oldtimer, Strand und ein paar Restaurants.

 

Was man nicht vergessen darf bei der Auswahl ist, dass Varadero der Ballermann der Kanadier ist.

Das merkt man dann in den Hotels.

Sie sind jedenfalls gewappnet. 

Die halbe Liter Isobecher werden immer wieder mit Bier gefüllt.

Aber das mit dem Isobecher ist garkein schlechte Idee. Denn die Getränke werden dort echt schnell warm.

 

 

Matanzas

Matanzas ist eine sehr sehr grüne Region.

Wir haben einen Tagesausflug durch Matanzas gemacht.

Genauer gesagt haben wir eine Jeep Safari über unseren Reiseveranstalter vor Ort gebucht.

Abgeholt wurden wir mit dem Bus und dann ging es zum Jeep-Verleih.

Immer 4 Leute in einen Suzuki Jimny.

Ich durfte fahren.

Das fahren an sich hat echt Spaß gemacht.

Da es die Nacht vorher geregnet hatte gab es sogar noch einige Pfützen und Matsch, die ich mitnehmen konnte.

 

Der Dschungel ist auch wirklich sehr schön anzusehen. 

Leider war die Tour eher eine Verkaufstour als eine Abenteuertour.

Abenteuerlich war lediglich die Bootsfahrt über den Fluss. 

Wieder zu Viert ging es in ein kleines Motorboot.

Ohne Einweisung fuhren 10 Boote den Fluss hinauf und die einen schneller als die anderen und natürlich auch ohne Ahnung von Strömung etc.

Da ich Angst vor tiefem Wasser habe, war es für mich der Horror den Rückweg nicht selbst zu steuern, denn unser "Steuermann" auf dem Rückweg hatte es so garnicht drauf. Immer schön in die Wellen, die von den anderen Booten kamen und auch mal ein anderes Boot anfahren.

Da war ich froh, als wir wieder an Land waren.

Dort gab es dann eine Indianervorführung

Dann ging es weiter auf einen Bauernhof.

Dort konnte man reiten und es gab Mittagessen.

 

Die Natur in der Provinz ist wirklich superschön.

Matanzas Stadt selbst ist sehr durchwachsen. 

Es gibt Plattenbauten wie in der DDR und auch kleine schicke Häuschen.

 

Auf unserer Tour nach Havanna haben wir noch Geld wechseln wollen.

Der Einheimische, mit dem wir die Tour gemacht haben meinte dort gibt es den besten Kurs.

Die kleine Wechselstube war dann unten in einem Plattenbau und zig Menschen standen davor.

Da hatten wir ein komisches Gefühl.

Aber es hat alles geklappt.

 

Unsere Tour beinhaltete auch das Schwimmen in einer Tropfsteinhöhle.

Dort war allerdings leider so viel los, dass man dies nicht genießen konnte.

Ich bin kein Freund von Massentourismus.

 

Havanna

❤️Havanna❤️

So eine bunte und vielfältige Stadt.

Ich habe mich definitiv in diese Stadt verliebt.

Das Flair, die Menschen, die Architektur, die Oldtimer, das Meer...

Einfach alles passt!

 

Wir haben eine Tagestour von Varadero nach Havanna gemacht.

Da wir von dem Reiseveranstalter so enttäuscht waren, haben wir die Tour mit einem Einheimischen gemacht.

Das war definitiv eine super Entscheidung.

Wir sind mit einem Schweizer Pärchen, dem Guide und dem Fahrer mit einem Oldtimer nach Havanna gefahren.

Wir haben gut 1,5 Stunden nach Havanna gebraucht.

Aber der Weg war so interessant, dass er einem nicht so lang vor kam.

 

Ansehen sollte man sich definitiv das Kapitol, das Gran Teatro de La Havanna, das Revolutionsmuseum, das José-Martin-Denkmal, die Havana Cathedral u.v.m.

 

Havanna hat wirklich viele schöne Bauten.

 

In der Markthalle kann man schön nach Souveniren für zuhause schauen.

Hier gibt es alles über Aschenbecher, Magnete für den Kühlschrank, Bilder, Ledersachen...

Aber auch frische Säfte und Rum natürlich.

 

Die Altstadt Havannas gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die Bauten hier sind im barocken und neoklassizistischem Stil gebaut.

Nach und nach werden diese Gebäude saniert.

Dementsprechend sieht vieles neu und schön aus.

Mir kam es aber eher vor wie an einem Filmset vom Feeling her.

Da fand ich das "normale" Havanna schöner und realer.

Wir haben in einer kleinen Bar einen Mojito getrunken, der es in sich hatte und sind in einen Laden gegangen, in dem man seine Lebensmittelmarken einlösen kann.

Auch haben wir uns ein Wohnhaus angeschaut, dass hier schon längst evakuiert worden wäre und nicht mehr betreten werden dürfte. Doch dort leben noch mehrere Familien mit Kindern drin.

 

Es wird einem hier natürlich bewusst, wie arm die Menschen teilweise sind.

Aber meist sind sie trotzdem glücklich.

Die Mentalität ist einfach grundverschieden zu uns hier.

 

Irgendwann einmal möchte ich diese Stadt wiedersehen!

Rum & Zigarren

Egal ob Havanna oder Varadero oder eine andere Stadt in Kuba. Man kommt einfach nicht drumrum.

Aber das sollte auch so sein.

Ich finde es gehört einfach dazu.

 

Wir haben uns in Havanna eine Zigarrenfabrik angeschaut.

Dazu muss man sagen, dass die Menschen, die dort in einer Zigarrenfabrik arbeiten Bestverdiener sind.

Sie verdienen mehr als Polizisten oder Ärzte.

 

Kubanische Zigarren sind unter anderem die Chiba, Montecristo und Romeo y Julieta. Letztere sind eher milder, also für einen sonst Nichtraucher nicht so extrem.

 

Wir haben uns Abends am Strand eine Zigarre angezündet.

War garnicht so einfach bei der Brise, die den Abend wehte.

Da musste ich unter einen Katamaran Klettern um die Zigarre an zu bekommen.

 

Der bekannteste Rum ist der Havana Club.

Den trinkt dort irgendwie kaum einer.

Im Hotel wurde natürlich günstiger Rum eingeschenkt.

Mitgenommen haben wir den Santiago de Cuba und der ist auch wirklich zu empfehlen.

Sonst wurde uns noch der Legendario empfohlen.

 

Was nicht zu unterschätzen ist, ist auch der Kaffee aus Kuba.

Der beste Kaffee dort ist der Serrano, wie der Schinken.

Ich habe 1kg mitgenommen und ärgere mich, dass ich keinen Platz mehr im Koffer hatte.

Also diesen Kaffe solltet ihr auf jeden Fall probieren.

 

 

Hotel

Be Live Experience Turquesa ****

Nochmal?

Definitiv nein!

Also ich stelle ja keine utopischen Ansprüche, aber dieses Hotel war teilweise echt mies.

Das Personal war weitestgehend in Ordnung, aber teilweise kamen sie auch lustlos rüber.

Hilfsbereit ist eigentlich auch anders.

Der Check-in verlief ganz gut. 

 

Unser Zimmer war dem Pool relativ nah und im Erdgeschoss.

Unsere Zimmern. hab ich leider nicht mehr im Kopf.

Abends kam dann die Überraschung.

Neben dem Pool war auch das Restaurant, die Bar und die Bühne.

Also wurden wir bis ca. 23 Uhr beschallt.

Nach einem langen Anreisetag nicht das, was man gerade braucht.

 

Am nächsten Tag haben wir dann gefragt, ob wir ein neues Zimmer bekommen könnten, da es laut ist.

Ein müdes lächeln und die Aussage, dass erst am nächsten Tag ein anderes Zimmer frei wird bekamen wir als Antwort.

Naja an dem Abend war es dann nicht so extrem laut und auch nicht so lang, also hielten wir es gut aus.

 

Dann kam der Zimmerwechseltag und das böse Erwachen.

Um 14 Uhr sollten wir wechseln.

Die Putzfrau wartete schon, dass wir das Zimmer räumen.

Sachen gepackt, Schlüssel geholt und los ging es zu einem Zimmer, dass in zweiter Reihe zum Pool stand.

Also so weit wie möglich weg.

Als wir ins Zimmer sind überkam uns schon ein komischer Geruch.

Bei genauerer Betrachtung hat man dann überall den Schimmel in dem Zimmer entdecken können.

Und es war ordentlich viel Schimmel!

An vielen Stellen löste sich der Putz von der Wand. Also Feuchtigkeit durch und durch.

Dazu kam noch, dass man die Balkontür nicht richtig schließen konnte.

Und das im Erdgeschoss...

Also wir wieder zurück und an der Rezeption erklärt, dass wir nicht in diesem Zimmer schlafen werden.

Darauf hieß es dann wieder, es wäre erst am nächsten Tag ein Zimmer frei.

Erst nach kurzer Diskussion, das dies ja nicht sein kann bekamen wir dann unser altes Zimmer zurück.

Dies war wenigstens sauber und ohne Schimmel.

Zwar war dort das Badezimmerfenster nicht komplett abzuschließen aber im Gegensatz zu dem anderen Zimmer war es ein Luxuszimmer.

Weitere Zimmertauschaktionen haben wir dann vorsichtshalber unterlassen und haben uns mit der Lautstärke abgefunden.

 

Das Essen war sehr sehr eintönig.

Die Sauberkeit im Restaurant lies auch zu wünschen übrig.

Oftmals haben wir nach einem sauberen Teller gesucht und wir hatten auch dauernd Magenprobleme.

Eigentlich haben wir uns zu 90 % von Pancakes zum Frühstück und Nudeln zum Mittag und Abendessen ernährt.

Ab und zu in der Snackbar mal einen Burger.

Die beiden A la Carte Restaurants haben wir nicht ausprobiert, da man diese an dem Tag um 12 an der Info am Pool hätte reservieren müssen und dort war schon 15 Minuten vorher immer eine lange Schlange.

Das war uns irgendwie zu doof.

 

Dafür war der Strand wirklich einsame Spitze.

Am Pool waren wir garnicht aber der sah auch sauber und schön aus und war immer gut belegt.

Am Strand war es so wie in jedem Urlaub, früh aufstehen um sein Handtuch hinzulegen damit man überhaupt noch einen Platz bekam.

Sehr lieb war der kleine Strandboy.

Er hat uns immer die Liegen dorthin gebracht, wo wir sie haben wollten und wir haben jeden Morgen jeder eine frische Blume bekommen.

Auch die rhythmische Musik am Strand passte sehr gut.

 

 

Als wir die Rundfahrt durch Varadero gemacht haben, haben wir einige schöne Hotels gesehen.

Beim nächsten Mal würden wir eins davon wählen.

Dieses Hotel ist leider nicht zu empfehlen.

 

Dazu sagen muss man natürlich, dass wir jetzt nicht allzu viel für den Aufenthalt gezahlt haben. 

Ich meine es waren knappe 1.000€ pro Person für 12 Tage All In.

 

Aber wie schon mit Varadero angedeutet hatten wir einige "Sauftouris" bei uns im Hotel.

Es hielt sich aber noch in Grenzen.

 

Nicht zu vergessen ist, hier betteln Hühner beim essen und nicht nur Katzen.

Und die kleinen Hühnchen sind nicht zu unterschätzen.

Die hüpfen auch mal hoch für eine Nudel.

 

 

Ab- & Anreise

Wir hatten ins unserer Pauschalreise einen Direktflug ab Köln-Bonn nach Varadero mit drin.

Zug zum Flug inklusive, aber das haben wir uns nicht getraut.

Auf die DB ist ja leider nicht immer Verlass und die Zugzeiten waren so blöd, dass wir entweder genau 2 Stunden vor Abflug angekommen wären oder mitten in der Nacht los gemusst hätte und dann 4 Stunden vorher dort gewesen wären.

Zwar ist der Flughafen recht groß, aber unnötig lange möchte man ja doch nicht dort verbringen.

Gut, dass wir beiden Mädels liebe Partner haben, die sich das Bringen und Abholen geteilt haben.

 

Der Direktflug mit Eurowings war relativ angenehm.

Wir haben vorab Plätze mit mehr Beinfreiheit für insgesamt 100 € pro Person dazu gebucht.

Dies war es uns wert für einen 10 Stunden Flug genug Platz zu haben.

Im Flieger hätten wir noch einmal einen Aufpreis zahlen können und in die Business Class gehen können.

Das war uns dann aber zu teuer. Da war uns der Mehrwert nicht genug.

Der Service an Board war gut.

Das Flugpersonal nett und der Flieger relativ neu.

Was ich leider beanstanden muss ist das Multimediaangebot bei Eurowings.

Man soll 10€ zahlen um Filme etc. schauen zu können und die Preise für W-LAN sind einfach nur frech.

für 20 MB, ja MB!! 7,99 €

Da wir auf dem Rückflug Verspätung hatten und man nicht wirklich Empfang in Kuba hat und mobiles Internet schonmal garnicht war dies die einzige Möglichkeit zuhause Bescheid zu geben.

Und zack nach 2 Minuten hat es gedauert bis die 20MB weg waren.

Bei den meisten Fluggesellschaften hat man das Multimedia-Angebot inklusive.

Was ich bei einem 10 Stunden Flug auch selbstverständlich finde.

Das man für W-LAN im Flieger zahlen muss finde ich noch okay, obwohl z.b. Norwegian Air dies schon inklusive anbietet.

Aber dann bitte nicht solch utopische Preise.

 

Der Flughafen in Varadero ist echt winzig,

Es gibt ein kleines Café, wo man günstig Getränke und Kleinigkeiten zu essen bekommt und innerhalb des Flughafens ein paar Souvenirlädchen und ein Kiosk.

Auch drumherum ist nicht wirklich was außer Parkplatz und Grün.

Also lange Zeit vertreiben ist hier leider nicht drin.

 

 

Fazit

Kuba ist definitiv eine Reise wert.

Ich habe ja jetzt erst einen kleinen Teil Kubas gesehen und der war schon wundervoll.

Defintiv werde ich irgendwann noch einmal ein paar andere Orte Kubas bereisen.

Der Osten soll das richtige Kuba sein sagen viele. Also steht der mit auf der Liste.

Der Strand ist einfach superschön, auch wenn man einfach nur relaxen will.

 

Das Land und die Leute haben mich echt begeistert.

Diese Lebensfreude, dieser Rhythmus.

Einfach schön!

 

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