La Digue

Eine kleine 10 km2 große paradiesische Insel.

Hier leben ca. 3.000 Menschen.

Wie kommt man auf diese kleine paradiesische Insel?

Da wir die ersten Tage auf Praslin verbracht haben und von dort aus dann weiter nach La Digue wollten, sind wir mit der Fähre innerhalb von 15 Minuten rüber nach La Digue.

Man kommt auch nur mit der Fähre nach La Digue. Man kann aber auch von Mahé aus mit der Fähre dorthin.

Alternativ gibt es natürlich noch einen Hubschrauber. Aber da will ich nicht wissen, was das kostet :)

 

Von A nach B auf La Digue

Hier ist das Fahrrad das Fortbewegungsmittel Nr. 1!!!

Egal in welchem Zustand, in welcher Variation, man kann sich hier fast an jeder Ecke ein Fahrrad leihen.

Hier fahren nur ganz wenige Autos, ein paar Golfcaddys und Roller.

 

Manche Strecken sind auch wirklich nicht ohne mit dem Rad. Es geht hier nämlich oftmals auf und ab und das nicht zu knapp.

 

Strände

Mein absoluter Lieblingsstrand ist der Petite Anse.

Ungefähr 15 Minuten Fußweg durch den Dschungel vom Grand Anse aus.

Hier ist wenig los gewesen und die Weite des feinen weißen Strands mit den grünen Bergen dahinter ist einfach paradiesisch.

Dazu das türkisblaue, kristallklare Meer mit tollen Wellen!

Einfach perfekt!

Ein paar Schattenplätze gibt es, aber auch hier geht man sicher, wenn man sich eigenen Schatten mitbringt :)

Direkt daneben bzw. davor ist der Grand Anse.

Auch ein wunderschöner Strand mit tollem feinen weißen Sand.

Die Wellen hier waren ein Traum. Und so schönes klares Wasser!

Vorteil hier ist, dass noch das Restaurant vorgelagert ist, falls man länger verweilen will und Getränke oder Essensnachschub benötigt. Wenn möglich sollte man sich hier einen Sonnenschirm mitbringen, da Schattenplätze Mangelware sind.

 

Wenn man über den Petite Anse hinweg läuft, kommt man nach ca.20 - 30 Minuten zum Anse Cocos.

Auch wieder ein bisschen bergauf und bergab durch den Dschungel.

Also auf jeden Fall genug Wasser mitnehmen!

Hier leben 2 Hunde, denen man auch gerne Wasser und Essen abgeben kann.

Sie legen sich gern zu einem in den Schatten.

Dieser Strand ist auch wirklich schön, aber ich fand, man kann hier nicht so gut ins Meer gehen ohne Badeschuhe.

 

Der wohl bekannteste Strand der Seychellen bzw. angeblich auch der Welt ist der Anse Source d'Argent.

Dieser Strand ist auch wirklich wunderschön.

Allein die Felsformationen sind atemberaubend.

Damit man hier aber alleine ist, muss man relativ früh unterwegs sein.

Wir waren so gegen 7.30 / 8.00 Uhr dort.

Um dorthin zu gelangen muss man durch den kleinen Nationalpark und Eintritt zahlen.

Man kann aber den ganzen Tag über rein und raus mit dem Ticket.

Am Abend sind wir deshalb dann auch wieder zurückgekehrt um noch einmal zu schauen aber selbst da war noch etwas los.

Es gibt verschiedene Stände, wo man Kokosnüsse u.ä. bekommt.

Man kommt auch wirklich gut ins Meer, es ist dort schön flach und klar.

Aber wir bevorzugen eher Strände, die wir so gut wie für uns alleine haben :)

Am meisten waren wir an der Anse Severe.

Die war von unserer Unterkunft aus gut zu erreichen, schön weitläufig und es gab einige Schattenplätze.

 

Was ich zu den Schattenplätzen noch sagen muss ist:

Passt bitte auf, dass euch keine Kokosnuss auf den Kopf fällt!

Wenn sie Orange werden sind sie reif und können theoretisch jeden Moment herunterfallen.

Daher bei Palmen bitte darauf achten!

 

An diesem Strand soll man beim schnorcheln auch schon öfters Wasserschildkröten sichten können.

Ich hatte leider kein Glück, aber es war auch ein enormer Wellengang dort und da habe ich mich nicht so weit raus getraut.

Da wäre echt ein Traum in Erfüllung gegangen.

 

Aber man kann hier zwei freie Riesenschildkröten besuchen. Und man muss aufpassen, dass man nicht mit gegen sie fährt mit dem Rad, wenn sie sich auf der Straße sonnen.

 

Wenn man am Anse Severe vom Hafen kommend einfach weiter fährt kommt man irgendwann am Ende der Straße an den Anse Fourmis. 

Der Strand ist weitläufig und man hat eine tolle Aussicht.

Allerdings ist er zum baden gehen nicht geeignet aufgrund der vorgelagerten Korallen.

Von hier aus geht aber auch ein kleiner Wanderweg in den Wald.

Da wir nicht mehr genug Wasser mit hatte, haben wir uns nicht auf den Weg gemacht.

 

An unserem vorletzten Tag auf La Digue haben wir früh morgens eine kleine Wanderung an die Anse Songe gemacht.

Dort kommt man hin, wenn man an der Abzweigung zum Weg zur Grand Anse rechts abbiegt und in den Wald fährt. Wir haben dann unsere Räder abgestellt, als es nurnoch ein Trampelpfad war.

Dann ging es durch den Wald und über einen kleinen Bach und durch hohes Gras.

Wir haben uns an Felsen vorbeigequetscht und sind etwas geklettert.

Aber die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Auf der kurzen Strecke haben wir allein 4l Wasser getrunken.

Allgemein haben wir es bei unseren kleinen Wanderungen immer so gehandhabt, dass wir nur so weit laufen, bis die Hälfte des Wassers verbraucht ist. So hat man auf jeden Fall genug für den Rückweg.

Da haben wir nämlich auf Sardinien schonmal eine böse Erfahrung gehabt.

 

 

Was gibt es außer schönen Stränden noch auf La Digue

Auf jeden Fall sollte man auf den Nid d`Aigle aufsteigen.

Dies ist ein 333m hoher Berg auf La Digue.

Der höchste Punkt hier auf der Insel.

 

Wir sind gegen Abend mit dem Taxi bis zu dem Restaurant gefahren und sind von dort aus weiter aufgestiegen.

Denn die Steigung ist hier echt nicht ohne.

Auch wenn es nur 4km sind.

Die Hitze und Luftfeuchtigkeit ist auch hier nicht zu verachten.

 

Wenn man in dem Restaurant dort oben was essen möchte, sollte man vorab reservieren.

Romantisch ist es auf jeden Fall bei Sonnenuntergang!

 

Um zum Anse Source d`Argent zu kommen, müsst ihr durch den L´Union Estate Park.

Dieser Park war mal eine Kokosnuss - und Vanilleplantage.

Es lohnt sich hier wirklich mal in Ruhe durchzulaufen und auch an der Vanille zu riechen.

Auch gibt es hier ein Gehege mit den legendären Aldabra-Riesenschildkröten.

Hier fand ich es allerdings schade, dass sie eingesperrt sind.

Wenn ihr sie frei rumlaufen sehen wollt, dann müsst ihr einen Ausflug zur Insel Curieuse machen.

Dies haben wir leider nicht gemacht.

 

 

Unsere Unterkunft

Wir hatten ein Zimmer in der Villa Authentique.

Hier auch zur Abwechslung mal mit Frühstück.

 

Die Unterkunft ist relativ zentral.

Wir haben zu Fuß mit unseren Koffern nur ca. 5-8 Minuten gebraucht.

Der Hotelchef war ganz in Ordnung, lies uns aber relativ lange warten, da er ein Interview mit einer Frau hatte.

Das fand ich ziemlich unfreundlich.

 

Das Zimmer war im 1.OG mit etwas Schräge.

Wenn man die Klima nicht an gemacht hat, war es also sehr schnell warm. 

Den Balkon, der eigentlich eine schöne Aussicht auf den Berg hatte, konnte man aufgrund der Hitze und des sich darunter befindlichen aufgeheizten Daches nicht wirklich nutzen.

Nur zum Handtücher trocknen.

Sauber war das Zimmer leider auch nicht wirklich.

Die beiden Safes, die lose bei uns im Zimmer standen, waren beide kaputt.

Deshalb mussten wir uns etwas für unsere Wertsachen ausdenken.

Wir schoben also das Bett nach vorne und da kam uns der Staub des letzten Jahres entgegen.

Naja immerhin konnten wir unsere Wertsachen im Kopfteil des Bettes verstecken.

WLAN gab es nur vorn auf dem Gemeinschaftsbalkon oder unten im vorgelagerten Take Away.

 

Das Take Away hat wirklich leckeres essen gemacht.

Hier sollte man wirklich immer das Essen mitnehmen, da es dann nur einen Bruchteil von dem kostet, was es am Tisch kosten würde.

 

Frühstück hat sich hier leider nicht gelohnt.

Es gab für jeden 2 Scheiben Toast, ekelige Butte und Marmelade.

Butter und Marmelade stand auch schon in kleinen Schalen auf dem Tisch, so das teilweise auch Ameisen Schin dran waren.

Also nicht so wirklich appetitlich.

 

Die Unterkunft war nicht teuer, wie ihr meiner Auflistung entnehmen könnt, aber selbst dafür hätte ich ein bisschen mehr erwartet. Diese Unterkunft würde ich also nicht weiterempfehlen.

 

Was nett war, war das der Hotelchef uns dann nach Check Out schnell zur Fähre gebracht hat mit dem Golfcaddy damit wir noch die Fähre eine Stunde früher bekommen.

Das war auch echt just in time.

Aber entschuldigt halt nicht das vorher.

Fazit

La Digue ist wirklich eine kleine schöne Insel mit wundervollen Stränden.

Aber dadurch das sie so klein ist, hatte man teilweise das Gefühl, es würde sich überall ballen.

Man hatte kaum die Möglichkeit irgendwo mal einen Strand für sich zu haben.

Ich weiß das ist ein Luxusproblem :)

Aber sehenswert ist diese kleine schicke Insel auf jeden Fall.

Vor allem die Take Aways hier auf der Insel sind zu empfehlen und ich habe im Ausland noch nie so eine geile Pizza gegessen wie hier :)

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