Mahé

Die größte Insel der Seychellen.

Und das mit 28 x 8 km :)

Und auf ihr liegt die kleinste Hauptstadt der Welt, Victoria.

Auf dieser kleinen Insel leben 75.000 Menschen.

 

Wie kommt man nach Mahé

Auf Mahé in Victoria liegt der internationale Flughafen.

Dieser wird von mehreren Airlines angeflogen.

Es gibt auch Direktflüge von Deutschland aus.

Der Flughafen ist relativ klein und überschaubar.

Von A nach B auf Mahé

Definitiv mit dem Mietwagen.

Die Mietwagenfirmen sind draußen links am Flughafen.

Wir hatten unseren über Sixt gebucht vorab.

 

Unser Mietwagenmitarbeiter war leider nicht da als wir ankamen, aber ein Kollege einer anderen Firma hat ihn netterweise angerufen. Wir haben ca. eine halbe Stunde gewartet bis er dann kam.

Und angeblich hatte er nurnoch ein Auto.

Als wir dieses sahen, haben wir wirklich einen Schrecken bekommen.

Wir haben ja schon einige Mietwagen in einigen Ländern gehabt und auch in den verschiedensten Preisklassen, aber so eine Schrottkarre hatte ich noch nie erlebt.

 

Und es kam wie es kommen musste.

Wir haben es bis zu unserer Unterkunft geschafft und als wir dann den Wagen nur Umparken wollten von der Rezeption vor unser Bungalow, ist er nicht mehr angegangen.

Also haben wir angerufen und es hat 2 Stunden gedauert bis er dann endlich kam und den Wagen ausgetauscht hat.

Auch hat es erstmal lange gedauert ihm klar zu machen, dass der Wagen nicht mehr startet.

Naja dann kam er mit einer, sagen wir mal, nicht sooooo schlimmen Karre um die Ecke.

Aber auch alt und ordentlich was runter.

Naja sie hat gehalten bis zum Ende und hatte eine Klimaanlage, das zählt :)

 

Da Mahé dann schon wirklich relativ groß ist, empfehle ich hier wirklich einen Mietwagen zu nehmen.

So ist man flexibel und kommt schnell von A nach B.

Sehenswertes

Auf jeden Fall sollte man einen Abstecher nach Victoria machen.

Es ist wirklich ein kleines süßes Städtchen.

Der Sir Selwyn Selwyn Clarke Market ist wirklich toll.

Aber Vorsicht, beim reingehen die Nase zu halten.

Denn hier liegt direkt der Fisch.

 

Wir haben uns eine frische Kokosnuss hier gegönnt, die vor unseren Augen aufgeschlagen wurde.

Dazu gab es noch ein bisschen frische Früchte.

Hier gibt es auch frische Gewürze und noch ganz viel andere kleine Dinge.

 

Nicht weit vom Markt entfernt ist ein kleiner hübscher Hindutempel, denn es gibt ca. 5.000 Menschen dieses Glaubens dort.

 

Mitten in der Stadt mitten auf einer Kreuzung steht hier der Clocktower, eines der Wahrzeichen der Seychellen.

 

Der Sauzier Wasserfall ist auch einen Besuch wert.

Wir haben unten am Strand geparkt und sind dann ca .15 Minuten hoch gelaufen. 

Normalerweise kann man auch direkt mit dem Auto hoch fahren, klingeln und dann wird einem das große Tor auf gemacht.

Allerdings konnten wir aufgrund von Straßenarbeiten nicht mit dem Auto hoch fahren.

Mit dem Auto fährt man über die Port Launay Road nach der St. Peter & Paul Kirche rechts hoch.

Es kostet ein bisschen Eintritt und vom Eingang aus läuft man dann ca. 5 Minuten nochmal einen kleinen Trampelpfad zu dem Wasserfall.

Wir waren ganz alleine dort :)

Links an dem Wasserfall kann man auch noch nach oben klettern/wandern und hat eine tolle Aussicht.

 

Angeblich sollen auf dem Weg bis zum Eingang ganz viele vermeintliche Fremdenführer herumschwirren, die einem eine Führung verkaufen wollen. 

Diese braucht man nicht. Und wir haben auch keinen gesehen.

 

Strände

Direkt dort, wo wir das Auto abgestellt hatten, war dieser wunderschöne Strand mit kristallklarem Wasser, 

der Port Launay Süd.

Wenn Ebbe ist kann man zu der vorgelagerten Insel L´Islette bequem rüber laufen.

Als wir dort waren sollte dort ein russisches Big Brother gedreht werden.

Daher sind wir dann lieber nicht rüber :)

Aber wir sind noch weiter rüber gelaufen. 

Wenn Flut ist könnte man auch über den Strand des Constance Ephelia Resorts bis zum End gehen und dann links über die Steine und gelangt zu dem einsamen Strand.

Hier kommen nur ab und zu mal kurz Gäste des Hotels hin, die sind aber nach ein paar Bildern meist wieder schnell verschwunden.

Hier kann man auch super schnorcheln, gerade an den Steinen.

Die Anse Parnel ist auch ein toller Strand.

Die Palmen ragen fast bis in das Meer hinein.

Parken kann man hier am Surfers Beach Restaurant und dann runter gehen.

Das Meer ist hier wirklich schön ruhig.

Die Anse Intendance ist schön weitläufig und drumherum schön bewachsen.

Hier ist allerdings einiges los.

Das blau des Meeres ist hier so wunderschön.

Die Anse Bazarca ist ein faszinierender wilder Strand im Süden.

Die Wellen schlagen hier so hoch und das Grün ist so satt.

Als wir das 1.Mal dort waren, wurde an diesem Strand geheiratet.

Der Sonnenuntergang ist hier zauberhaft.

Wenn die Sonne auf den Felsen glitzert sieht das einfach wundervoll aus.

Schwimmen kann man hier allerdings nicht.

Die Anse á la Mouche im Südwesten ist ein ruhiger weitläufiger Strand.

Hier sieht man ein paar Einheimische und ein paar Familien, da das Meer hier durch das vorgelagerte Riff sehr ruhig ist.

 

Der Fairyland Beach, oder auch Relax Beach genannt, im Südosten von Mahé ist ein wirklich schöner Strand.

Man kann locker zu der kleinen vorgelagerten Insel rüber schwimmen.

Hier kann man auch gut schnorcheln und Schattenplätze gibt es auch genug.

Leider war unsere GoPro leer als wir dort waren.

Die Anse Takamaka liegt an einer Kurve.

Hier kann man auch direkt parken.

Schattenplätze gibt es hier, wenn man sich so halb ins Grün reinlegt, das haben wir auch getan.

Es gibt hier leichte Wellen und ein Restaurant am Ende des Strands.

Natürlich hat Mahé noch einiges mehr an Stränden zu bieten.

Wir haben auch versucht so viele wie möglich zu sehen.

Einige haben wir nicht gefunden und einige waren dann schon zu voll oder das Wasser war aufgrund der Ebbe gerade nicht da. Aber ich denke diese Strände sind eine gute Auswahl.

Unsere Unterkunft

Mit so einer großen und tollen Unterkunft hatten wir trotz der bekannten Bilder nicht gerechnet.

Aber nach unserer Pleite auf La Digue hatten wir es gehofft.

Wir waren hier im Anse Soleil Resort.

Wir hatten ein Reihenbungalow für uns, zu dem ein Teil des Gartens gehörte.

Wie ihr den Bildern entnehmen könnt wirklich super riesig und schön eingerichtet und dazu auch wirklich sehr sauber.

Hier werden die Zimmer allerdings nur jeden zweiten Tag sauber gemacht.

Was ich aber jetzt nicht als so tragisch empfand.

Von unserer Terrasse aus hatten wir einen tollen Blick über die Bucht und haben unser Abendessen mit Aussicht genießen dürfen.

Auch als unser Mietwagen schlapp machte, hat die Dame an der Rezeption geholfen und wir konnten von dort aus anrufen.

Die Unterkunft kann ich wirklich zu 100% weiterempfehlen.

Fazit

Wenn man ein bisschen Trubel und Kultur und auch Industrie mitbekommen möchte, ist man hier genau richtig.

Man hat hier Abwechslung und kann hier viel entdecken.

Schade ist, dass man bei vielen Stränden nicht wirklich parken kann und es keine Fußgängerwege entlang der Landstraßen gibt.

Das gibt es aber auf alles Inseln nicht. Nur dadurch wird es dann etwas gefährlich.

Die Wälder hier auf Mahé sind wirklich beeindruckend.

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