BALI

Runterkommen, Rollergewusel, atemberaubende Natur und interessante Kultur

So würde ich kurz und knackig Bali beschreiben.

Bali stand irgendwie nie so ganz oben auf meiner Liste der Länder oder Inseln, die ich einmal bereisen möchte.

Doch dann kam mir ein Angebot von Travelbird dazwischen. Eine kleine Rundreise für garnicht so viel Geld.

Abgeklärt, ob wir Urlaub bekommen und zack gebucht.

Im Anschluss mit Schrecken festgestellt, dass im Februar dort Regenzeit ist, aber positiv gedacht.

Und wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter.

 

Die Insel

Bali liegt mitten im indischen Ozean.

Zwischen den Inseln Java und Lombok.

Viele besuchen alle drei Inseln bei Ihrer Reise, wir haben uns aufgrund der vorgegebenen Rundreise nur für Bali entschieden.

Die 9 Tage vor Ort, die wir hatten waren schon zu kurz für Bali, da hätten wir die Inseln auf keinen Fall mehr schaffen können.

Und das obwohl Bali garnicht so groß ist.

Laut Wikipedia 95 km lang und 145 km breit.

Die Landschaft und Natur auf dieser Insel ist wirklich atemberaubend.

In Ubud ist alles so dermaßen satt grün. Das habe ich vorher noch nicht gesehen.

Es war das erste Mal, dass ich voll und ganz in eine ganz andere Welt abgetaucht bin.

Zu dieser atemberaubenden Landschaft gehören auch ein paar Berge.

Diese sind auf Bali meist vulkanischen Ursprungs.

Drei Viertel der Landschaft sogar.

Der höchste Berg der Insel ist der Gunung Agung mit 3031 Metern.

Übersetzt heißt dies ganz einfach "Großer Berg".

 

Ubud, Seminyak, Pecatu

Ubud bringt einen sofort runter.

Hier taucht man direkt in die balinesischen Traditionen ein.

Man ist mittendrin.

Trotzdem es teilweise wuselig ist, ist man hier einfach tiefenentspannt.

So ging es mir zumindest.

 

Seminyak naja...

Dort haben wir erfahren, dass dies Mallorca für die Australier ist.

Schönes Mallorca auf jeden Fall.

Aber definitiv mit Abstrichen.

Es ist einfach megavoll überall.

Restaurants, Hotels, Supermärkte, Klamottenläden etc. reihen sich aneinander.

Ich hatte vorab gelesen, dass es hier einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand geben soll.

Von unserem Hotel war es leider ein bisschen bis zum Strand.

Wir haben es aber geschafft und sind dann ein bisschen enttäuscht worden.

Der Strand war meiner Meinung nach wirklich dreckig.

Überall lag Plastikmüll.

Das verdirbt einem den schönen Strand schon.

An sich ist der Strand super weitläufig und es gibt viele Bars, die ihre bunten Sitze etc. rausstellen.

Es lädt schon zum verweilen ein, wäre da nicht der Müll gewesen.

Es war auch ordentlich was los an dem Strand.

Die Wellen waren auch nicht ohne.

Für uns gab es ein Bier und eine Kokosnuss bei Sonnenuntergang in Sitzsäcken.

Das war schon schön.

Ansonsten muss Seminyak nicht sein.

 

Gefühlt wurde es runter Richtung Pecatu also südlicher Teil der Insel wieder ein bisschen balinesicher.

Hier bekam man wieder mehr von den Einheimischen mit.

Auch die Natur war hier superschön und die grünen Klippen.

 

Sehenswertes

Fangen wir mit Ubud an.

Dort müsst ihr auf jeden Fall in den berühmten Monkey Forest.

Schon am Eingang warten dort die Äffchen auf Futter.

Der Wald ist wirklich schön gestaltet.

Man hat viele Wege, die man entlang gehen kann, kleine Brücken etc. und überall trifft man auf die Äffchen.

Es werden auch Bananen etc. verkauft damit man die Affen füttern kann.

Dies haben wir nicht gemacht, da ich ein bisschen Angst vor den Kleinen hatte.

Die haben nämlich ganz schöne Hauer find ich.

Aber es kam natürlich wie es kommen musste...

Alle locken die Affen an und füttern sie an, damit sie auf die Schulter kommen, und zu wem kommen sie?

Da setze ich mich einmal kurz hin und zack kommen 4 kleine Äffchen auf mich zu und rangeln sich um mich rum.

Ein Bild dazu gibt es natürlich wenn ihr runter scrollt.

In dem ganzen Wald laufen immer ein paar Wärter rum die ein bisschen aufpassen.

Dieser hat mich auch direkt darum gebeten aufzustehen.

Ein Mädel, dass am Anfang wild mit der Banane vor einem Affen rumfuchtelte kam mir nachher mit einem blutigen Finger entgegen.

Man sollte wirklich Respekt vor den Tieren haben und sie entscheiden lassen wieviel Nähe sie haben möchten.

Nicht zu verachten ist dabei auch, dass Affen Tollwut übertragen können.

Dagegen haben wir uns vorher impfen lassen um jeglicher Gefahr dahingehend aus dem Weg zu gehen.

Auf Bali soll auch nach Angaben meiner Hausärztin nur direkt in Denpasar das Gegenmittel verfügbar sein.

Und davon muss man dann ganz viel in kurzer Zeit bekommen.

Sehr schmerzhaft, kostspielig und kann tödlich enden.

Daher lieber vorab ca. 60€ für eine Impfung ausgeben und sicher sein.

Manche Krankenkassen übernehmen die Impfung sogar.

 

Ubud ist die spirituelle Hochburg Balis.

Nicht zuletzt dadurch gibt es hier überall wunderschöne Tempel.

Einer auf seine Weise schöner als der andere.

Zudem haben viele Familien ihre eigenen kleinen Tempel an ihren Häuschen.

Eigentlich sieht es sogar so aus, als würden sie in einem Tempel wohnen.

Überall sieht man auf den Straßen auch die kleinen Opfergaben.

Kleine Schälchen aus Palmenblättern, gefüllt mit Blüten, Crackern, Geld, Reis o.ä.

Wenn sie aufgestellt werden, glimmt noch ein Räucherstäbchen dran.

Man muss teilweise wirklich aufpassen nicht drauf zu treten.

Was angeblich aber nicht schlimm sein soll.

Denn, wenn dieses Räucherstäbchen nicht mehr glimmt haben die Götter den Inhalt schon aufgenommen.

Ich hab mich allerdings trotzdem nicht getraut.

 

Den kleinen Markt in Ubud, der ein bisschen versteckt hinter der großen Kreuzung liegt, sollte man auf jeden Fall besichtigen.

Alles ein bisschen verwinkelt und süß.

Hier bekommt man auf jeden Fall ein perfektes Bali-Souvenir.

Wir haben uns einer Ukulele und ein kleines Surfbrett mitgenommen.

 

Wer Yoga macht, sollte hier auf jeden Fall in ein Ashkram gehen.

Ich habe es leider nicht geschafft.

 

Eine Dschungelwanderung war eines unser Highlights.

Ich kann ehrlichgesagt garnicht genau sagen, wo wir entlang gelaufen sind.

Wir hatten vorab über den Reiseveranstalter die Tour mitgebucht und wurden mit einem Bulli zur Tour abgeholt und mitten im Dschungel auf einem Berg ausgesetzt.

Noch ein Pärchen aus Dänemark hat uns begleitet.

Wir 4 bekamen jeder einen Spazierstock und los ging es mit unserem Guide durch den Dschungel.

Mein Mann hat sich natürlich auch den Traum erfüllt an einer Liane zu schwingen wie Tarzan.

Das war wirklich ein Erlebnis.

Wir sind 1,5 Stunden durch den Dschungel gelaufen.

Manche Wege waren durch Erdrutsche garnicht so einfach.

Natürlich hatte ich auch keine festen Schuhe an.

Also ging es für mich mit Birkis durch den Dschungel.

Während der Tour hat er uns vieles erklärt.

Und wir haben Kopi Luwak gesehen, bevor er weiterverarbeitet wird^^

Ziel der Wanderung war ein kleiner Tempel, wo eine nette einheimische Familie mit ihren Katzen und Hunden gerade Mittag gegessen hat.

Dort hat unser Guide ein paar Opfergaben dort gelassen.

Dann sind wir mit einem kleinen Boot über einen atemberaubenden See gestartet.

Das war wirklich ein Erlebnis.

Wenn man bis dahin noch nicht runter gekommen ist, dann in so einem Moment.

Wir haben noch kurz einen etwas größeren Tempel besichtigen können und dann ging es auch schon weiter nach Seminyak für uns.

Ich wäre gern noch länger dort geblieben.

 

Goa Gajah der Elefantentempel 

Hier sind wir mit dem Roller hingefahren auf eigene Faust.

Auf dem Parkplatz warteten schon die einheimischen Frauen und wiesen ein in die Parkplätze ein.

Sie drehen einem große Tücher an, die man tragen müsse in dem Tempel.

Sonst würde man nicht reingelassen werden.

Naja, was soll ich sagen?

Wir sind drauf reingefallen.

Aber an sich war es nichts schlechtes, da die Tradition es wirklich verlangt, aber bei Touristen sehen sie es nicht so eng. Es wurde auch niemand ohne Tuch um schief angeschaut.

In dem Tempel, in den man durch einen Dämonenschlund gelangt gibt es nicht viel zu sehen.

Es ist nur dunkel und stickig.

Das Wasserbecken und die Bauten drumherum, sowie der Dschungel dort ist viel spektakulärer.

 

Und natürlich sind überall die ganzen wunderschön satten grünen Reisfelder und die berühmten Reisterrassen.

Strände

Ich hatte gelesen, dass der Sonnenuntergang am Double Six Strand in Seminyak super sein soll.

Es gibt eine Beach Bar neben der anderen.

Eine bunter als die andere.

Und es ist super viel los dort.

Man bekommt schon ein gewisses Freiheitsgefühl.

Aber es lag so viel Müll dort rum, das war echt schade.

Sowas trübt immer etwas finde ich.

Das Feeling für Abends dort einen Cocktail und eine Coconut zu trinken ist super, aber tagsüber müsste ich hier jetzt nicht liegen.

Legendär zum Party machen ist hier natürlich der Potato Head Beach Club.

Dazu gibt es noch andere tolle Hotels hier direkt am Strand.

Wenn man sowieso eher am Pool liegt dann ist es hier bestimmt cool.

 

Der Padang Padang Original gehört natürlich auch zu einem der schönsten Strände hier.

 

Unschlagbar war natürlich der Strand am Karma Kandara Resort.

Dazu unten beim Hotel mehr.

 

Am Padang Padang Beach ist leider meist relativ viel los.

Natürlich ein toller Strand, aber mittlerweile muss man dort etwas Eintritt bezahlen.

Unten warten dann schon die ersten Händler auf einen, die Tücher und sämtliche andere Dinge verkaufen wollen.

Die nerven einen auch teilweise wenn man dort liegt.

Für eine frische Coconut ist das allerdings sehr praktisch.

Das Wasser war super nur leider schwamm teilweise Plastikmüll an einem vorbei.

Bitte Leute nehmt euren Müll mit!

Eine Händlerin dort hat den Müll am Strand zusammen gefegt, da dachte ich cool.

Und dann hat sie ein Loch gegraben und den Müll darin vergraben.

Nicht gerade eine Lösung des Müllproblems und echt schade.

Auch muss man hier darauf aufpassen, dass einem die Affen nichts klauen.

Als wir dort waren, haben sie den Händlern Früchte geklaut.

 

Der Balangan Beach war echt cool.

Vor allem weil man hier die Surfer beobachten konnte.

Da hab ich mich echt geärgert, dass ich mich das nicht traue.

 

Da wir nur 4 Tage dort untern hatten, konnten wir leider nicht mehr Strände besichtigen oder besser beliegen.

Aber es gibt viele weitere Traumstrände hier.

 

Essen & Trinken

Wenn man auf Bali ist MUSS man Kopi Luwak probieren!

Den Katzenkaffe ☺️

Wer es nicht kennt.

Im Prinzip werden von Katzen verdaute und ausgeschiedene Kaffeebohnen im Dschungel eingesammelt und dadurch entfaltet sich ein besonderes Aroma.

Wir haben ihn in Ubud probiert.

Er wurde mit einer extra Kaffeemaschine an den Tisch gebracht.

Mein Fall war er nicht. 

Er war sehr sehr mild aber ich fand ihn sehr säuerlich und das mag ich bei Kaffee nicht.

Aber es ist finde ich so ein Ding, was man dort definitiv auf der To Do Liste haben sollte.

Und jeden Tag eine frisch aufgeschlagene "Young Coconut" trinken ❤️

 

Essen bekommt man in Ubud eigentlich an jeder Ecke.

 

Aber am besten hat uns das Water Cress gefallen.

So ein schönes Bistro. 

Wirklich mit Liebe zum Detail und das Essen so frisch und lecker.

Dort waren wir dann jeden Tag.

 

Falls man keinen Infinity Pool im Hotel hat ist der Jungle Fish eine top Alternative.

Das ist Ubuds No Beach Beach Bar.

Mittendrin und mit einem tollen Pool.

Man kann sich zu einem moderaten Preis Liegen oder größere Liegen anmieten für einen Tag.

Es wird coole Musik gespielt und man bekommt leckeres Essen und Trinken an die Liege gebracht.

Das Personal ist super und Essen und Trinken ist definitiv auch zu empfehlen.

 

In Seminyak haben wir in einem kleinen Wang an der Ecke gegessen.

Das war wirklich super lecker dort und auch wirklich günstig.

Umgerechnet 4 € haben wir bezahlt für zwei Sprite und zwei große Portionen leckere Nudeln mit Gemüse und Hähnchen.

Auch gab es dort direkt an der Hauptstraße gegenüber von unserem Hotel einen ganz leckeren "Italiener".

Eigentlich war er glaube ich Australier mit italienischem Hintergrund.

Egal die Pizza und Pasta dort waren lecker.

 

Ein Highlight sind natürlich auch die ganzen Roller auf denen kleine Essenslädchen sind.

Ich hab mich immer gefragt, wie die das mit dem Gleichgewicht hinbekommen.

Da hab ich mich aber nicht getraut was zu essen.

 

Das Frühstück war in den meisten Hotels sehr asiatisch angehaucht.

Also gab es gebratene Nudeln und warme Suppe schon am morgen.

Das war nicht so unser Ding.

Hotels

In Ubud waren wir im Bakung Ubud Hotel.

Dies war in unserer Rundreise mit drin.

Die Zimmer waren super schön.

Ganz typisch im balinesischen Stil.

Es war etwas außerhalb von Ubud gelegen mitten in Reisfeldern mit einem kleinen Pool.

Das inbegriffene Frühstück war a la carte.

Man konnte aus 3 kleinen verschiedenen Variationen wählen.

Glaube ich...

Vor Ort konnten wir uns Roller leihen um damit durch Ubud zu cruisen.

Macht hier bitte nicht im dunkeln den Fehler zu Fuß in die Stadt gehen zu wollen.

Denn dann gehört die Straße den Hunden.

Wir haben dies versucht und sind dann nachdem wir durch ein Rudel Hunde durch mussten, dass gebellt und geknurrt hat in das nächste Hotel und mit dem Taxi zurück.

 

Eine Nacht haben wir uns ins Beji Ubud Resort eingebucht,

da ich unbedingt noch ein Hotel mit Infinitypool haben wollte.

Wir haben 45 € gezahlt für eine Nacht inkl. Frühstück für dieses tolle Hotel.

Dort sind wir mit dem Roller hingefahren und haben auch nur Sachen für eine Nacht mitgenommen.

Das Frühstück war ein kleines aber feines Buffet.

 

In Seminyak waren wir im Swiss-Belhotel Petitenget.

Dies war auch mit in unserer Rundreise von Travelbird mit drin.

Die Straße an dem das Hotel lag war anscheinend DIE Straße in Seminyak.

Hier hat jedes Hotel einen "Ausweises" an der Einfahrt stehen.

Dieser ist mit einer Pfeife und einem Leuchtstab bewaffnet und stellt sich auf die Straße um die Autos abzuhalten, damit die Autos vom Hotelparkplatz rausfahren können.

Sonst hat man kaum eine Chance auf die Hauptstraße zu gelangen.

Das Hotel war mittendrin.

Trotzdem war es umringt von kleinen Reisfeldern.

Zum langen Strand von Seminyak brauchten wir zu Fuß ca. 15 Minuten.

Das Hotel war schick und sauber.

Aber für das Geld bekommt man etwas Abseits in einer ruhigeren Ecke auch was schöneres.

Leider habe ich anscheinend keine Fotos von dem Hotel gemacht.

 

Da wir noch ein bisschen Luxus kosten wollten, gab es dann spontan noch eine Nacht woanders.

In dem bis jetzt allerallerbesten Hotel, in dem ich war.

Karma Kandara

Mit dem Roller ca. eine Stunde an Denpasar vorbei runter Richtung Uluwatu.

Ich würde auch eher einen Aufenthalt dort südlich empfehlen.

Was ein Traum von einem Hotel.

Wir hatten unseren eigenen kleinen Bungalow mit ca. 100 qm und eigenem Pool.

Wir wurden mit Golfcaddys zu unserem Häuschen gefahren und konnten auch immer anrufen damit ein Golfcaddy kam um uns abzuholen.

Das Personal war so freundlich und zuvorkommend.

Wir haben die Zeit dort wirklich genossen.

Der Bungalow war der Hammer, mit kleiner Küche, Wohnbereich, tollem Bett und freistehender Badewanne.

Auf dem Esstisch stand ein Aussteller, dass wir bitte immer die Terrassentüren geschlossen halten damit keine Äffchen  rein kommen und Essen klauen.

Selbst die Liegen waren schick und bequem.

Mit dem Golfcaddy haben wir uns zum Hauptpool bringen lassen.

Dort ist das Restaurant, wo es Frühstück gibt und der Aufzug zum Strand.

Hier sieht man auch Leute, die nicht Gäste des Hotels sind, da sie nur den Strand besichtigen wollen. 

Aber als Hotelgast wird man bevorzugt in den Aufzug gelassen.

Dort passen ca. 4 Leute rein würde ich sagen und er fährt die Klippe hinunter zum Strand.

Einfach Wahnsinn sag ich euch.

Und dort unten ist dann eine schicke Beachbar und ein traumhafter Strand.

Dort waren wir dann den Rest des Tages und haben einen wundervollen Sonnenuntergang gesehen.

Am nächsten Tag haben wir das leckere A la Carte Frühstück genießen dürfen.

Es gab sogar kleine Brötchen und Käse.

Und den Rest des Tages wurde bis Mittags am Pool relaxt.

Absolute Hotelempfehlung!

Leider ein bisschen kostspieliger mit 350€ die Nacht aber für eine Nacht kann man das mal machen.

Gebucht haben wir über Agoda,de

 

Von A nach B auf Bali

Na klaro ganz typisch mit dem Roller!

Wir konnten uns in jedem Hotel einen Roller mieten.

Die kosten dann zwischen 5 und 10 € pro Tag.

Bitte kontrolliert vorab die Bremsen!

Die Roller sind oft in einem kathastrophalen Zustand.

 

Helme kriegt man meist gestellt.

Und diese sollte man auch aufsetzen.

Auch wenn es nach einem Strandtag bei der Hitze kaum auszuhalten ist.

Und denkt daran euch vorab einen internationalen Führerschein ausstellen zu lassen und mitzunehmen.

Dafür braucht ihr einfach nur euren Kartenführerschein und ein biometrisches Lichtbild.

Kostet um die 15 €.

Das mit dem internationalen Führerschein haben wir total verpennt.

Und das, wo ich 3 Jahre dort gearbeitet habe^^

Und dann kam es wie es kommen musste, wir sind an einen korrupten Polizisten geraten.

Zig Leute fahren ohne Helm und wir als Touris werden natürlich rausgezogen.

Das ganze war in Seminyak an einer relativ kleinen Kreuzung, wo aber die Hauptzufahrt zu den Hotels am STrand war.

Also war dort immer viel los.

Er Zog uns raus und redete mit gebrochenen Englisch.

Immer wieder hat er mit seiner Faust in die Hand geschlagen.

Erst nach dem Dritten oder Vierten mal habe ich verstanden, was er damit meinte.

Unser Kopf würde dann so auf die Straße aufschlagen ohne Helm.

Er lotste uns in eine dunkle Ecke, wo niemand sehen konnte, was er mit uns bequatscht.

Am Ende hatten wir dann die Wahl einen Strafzettel zu bekommen und diesen in Denpasar bei der Hauptpolizei begleichen zu können, oder wir würden umgerechnet 30 € direkt bei ihm zahlen.

Naja da man im Urlaub nicht gerne einen Tag damit verplempert bei der Polizei zu hängen und er auch irgendwie einen bedrohlichen Eindruck machte, haben wir dann die 30 € direkt bezahlt.

Er sagt 15 € für ohne Helm und 15 € ohne Führerschein.

Im Prinzip haben wir ja dann "nur" 15 € Strafe gezahlt weil wir 15 € eh für den internationalen Führerschein hätten zahlen müssen.

Ab da an haben wir IMMER den Helm getragen.

 

Als Rollerfahrer kann man sich sonst alles erlauben auf Bali.

Da wo er drüber, durch oder drunter passt kann gefahren werden.

Mein Mann hatte diesen Fahrstil relativ schnell verinnerlicht.

Ich hatte regelmäßig Angst um meine Knie, Füße, Hände etc.

Wir sind aber wohlversehrt wieder nach Haus gekommen.

Ein Erlebnis ist es definitiv mit dem Roller alles auf eigene Faust zu erkunden.

Auch wenn dieser Bienenschwarm an der Ampel losfährt.

Wir haben wirklich alles mit dem Roller gemacht.

ich hatte das Handy in der Hand und Google Maps an und mein Mann ist gefahren.

Wir hatten fast überall guten Empfang und die Karten waren online echt teilweise bis auf die kleinste Siedlung mitten in Ubud online.

 

Am ersten Tag, als wir mit dem Roller unterwegs waren habe ich mich gewundert, warum die Einheimischen Handschuhe an haben beim fahren und auch noch Socken in Flip Flops.

Das kann doch nicht bequem sein und sieht auch noch bescheiden aus.

Tja, was soll ich sagen...

Am Ende des Tages wusste ich warum.

Ich hatte Sonnenbrände auf den Füßen und auf den Händen.

AM nächsten Tag haben wir uns dann Klamottentechnisch angepasst.

 

Benzin für die Roller bekommt man eigentlich in jedem kleinen Laden an der Straße.

In alten Vodkaflaschen oder so ist er dort abgefüllt.

Andauernd haben wir dort getankt, bis wir in Seminyak dann mal an einer Tankstelle getankt haben und der Tank gefühlt nicht mehr leer wurde im Gegensatz zu vorher.

In diesen kleinen Läden wird also ordentlich mit Wasser gestreckt haben wir nachher erfahren.

Wenn ihr also die Möglichkeit habt an einer Tankstelle zu tanken macht dies. Es lohnt sich definitiv.

Da allerdings die Spritpreise auch an den kleinen Lädchen ein Witz waren im Gegensatz zu unseren deutschen Spritpreisen, war es nicht allzu schlimm.

 

Leider kann ich hier keine Videos online stellen sonst würde ich euch ein paar Rollervideos hochladen.

 

Flug

Wir sind komplett mit KLM geflogen und ich muss sagen, ich war wirklich begeistert.

Der Service war nett und das Essen ging auch.

Es gab auch eine echt gute Entertainmentauswahl.

 

Wir sind von Hamburg aus gestartet.

Von dort aus ging es nach Amsterdam.

Von Amsterdam eigentlich direkt nach Denpasar.

Allerdings mit einem Zwischenstopp in Singapur.

Insgesamt glaube ich fast 20 Stunden unterwegs.

Für die langen Flüge haben wir uns mehr Beinfreiheit gegönnt.

Ist jedes mal wieder eine top Investition meiner Meinung nach.

Vor allem weil DER längste Flug ja 12 Stunden am STück ist.

Und das war wirklich hart muss ich sagen.

Mein Hintern tat nachher echt weh.

Man weiß nicht mehr, wie man sitzen soll.

Vor allem ist irgendwann alles langweilig.

Man hat geschlafen, man hat 2 Filme geguckt, man hat sich unterhalten, man hat gegessen und es sind noch Minimum 2 Stunden übrig.

Aber für eine tolle Reise macht man das ja gern.

Ein bisschen unglücklich fand ich es, dass wir in Singapur aussteigen mussten und dann echt nochmal durch eine Sicherheitskontrolle mussten um wieder in unser Gate zu kommen, was nur getrennt war durch eine Glaswand.

Da stelle ich mir die Frage, was man im Flieger hätte erwerben können, was man anschließend nicht mehr mit rein nehmen darf.

So war dann auch unsere Cola weg, die wir uns in Hamburg noch gekauft hatten.

Hat mich ein bisschen geärgert weil ich mit dem kaputten Automaten kämpfen musste um sie zu bekommen.

 

Zurück sind wir wie hin geflogen und es war auch alles top.

Jetzt wusste man ja, wie es wird.

Fazit

Bali ist auf jeeeeeeedend Fall eine Reise wert!

Ich würde beim nächsten Mal meine Rundreise selbst buchen.

Dazu könnt ihr mir auch gerne Fragen stellen. 

Ich habe da wirklich Spaß dran alles zu vergleichen und zu entdecken.

 

Ubud ist so faszinierend und der Süden der Insel ist toll.

Next time würde ich es mit Gili oder Lombok verbinden und einen längeren Aufenthalt planen.

Diese Kultur sollte man kennenlernen und mittlerweile gibt es ja wirklich tolle Angebote.

Und wer Luxus für kleines Geld will ist auf Bali wirklich richtig.

Hier bekommt man tolle Hotels für wenig Geld.

 

0 Kommentare