Seychellen

Ein paar Worte vorab

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Praslin

Praslin ist die Zweitgrößte Insel der Seychellen.

Und das mit nur 12 km Länge und 5 km Breite.

 

Wie kommt ihr nach Praslin?

Von Mahé aus gibt es 2 Möglichkeiten.

Entweder mit einem kleinen Flieger von AirSeychelles oder einer Fähre von Seyferry.

Da müsst ihr schauen, was euch am besten gefällt oder was preislich evtl. günstiger kommt.

In der Kostenaufstellung könnt ihr sehen, was wir gezahlt haben.

 

Wir haben uns für den kleinen Flieger entschieden.

Es passen glaube ich 14 Leute in das kleine Ding und es ist echt ein bisschen eng.

Aber der Flug dauert auch nur 20 Minuten.

Und der Flug ist echt ein Erlebnis.

Da der Flieger nicht so hoch fliegt kann man so viel sehen.

Es ist wirklich schön die kleinen Inseln und Riffe von oben zu sehen. 

Das kam schon gut an den Flug mit dem Wasserflugzeug über die Malediven ran.

 

Die Flüge habe ich vorab online gebucht.

Da wir ja in Israel unseren gebuchten Bus aufgrund der lange dauernden Passkontrolle verpasst haben, habe ich in weiser Voraussicht nach geplanter Ankunft 2 Stunden Zeit gelassen bis wir mit dem kleinen Flieger weiter fliegen wollten.

Es ging aber alles relativ fix und dann standen wir da. 

Der Schalter für die Flüge nach Praslin ist wenn ihr aus der Ankunftshalle raus kommt rechts und dann bitte ganz bis zum Ende durch. Vorn der Schalter ist für die AirSeychelles Flüge nach Kapstadt.

 

Die Dame am Schalter war aber so lieb und hat uns auf die Stand By Liste gesetzt.

Das heißt wenn der Flieger nicht voll wird, kann man noch mit rein.

Felix wollte eben noch fix Geld wechseln und dann wurden wir schon aufgerufen.

Also bin ich mit 2 Koffern und 2 Taschen schnell wieder zurück zum Geldwechselschalter und hab ihn geholt.

Dann konnten wir echt noch Just in Time den Flieger 2 Stunden eher nehmen.

 

Die Fahrt mit der Fähre würde ca. 1 Std. dauern.

 

 

Von A nach B auf Praslin

Da gibt es so einige Varianten.

Vom Flughafen aus sind wir mit dem Taxi quer über die Insel zur Unterkunft gefahren.

Umgerechnet haben wir ungefähr 20€ dafür gezahlt.

Auch auf dem Rückweg von dem Hafen der Fähre bis zum Flughafen haben wir uns ein Taxi genommen, für ca. 15 €.

Man kann auch ruhig etwas um den Preis handeln.

 

Auf Praslin an sich würde ich generell einen Mietwagen empfehlen. Wir hatten uns zwei Tage direkt bei uns an der Unterkunft einen gemietet. Das war super praktisch und für weitere Strecken als 1-3 km wirklich am besten. 

Gerade weil es teilweise ganz schön steil nach oben geht.

Mit dem Fahrrad oder zu Fuß dann doch ziemlich anstrengend bei 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit.

Wer fit auf dem Rad ist kann sich natürlich auch dort eins ausleihen.

Wir haben von unserer Unterkunft aus auch ein paar Strände zu Fuß erreichen können.

 

Alternativ gibt es da noch den Bus.

Da muss man aber Zeit und Geduld mitbringen.

Einen Fahrplan gibt es hier nicht.

An sich kommt man allerdings damit gut überall hin.

Wir haben es einen Tag versucht und sind dann aber nach 40 Minuten doch wieder zurück und haben uns einen Mietwagen geholt 🙈

 

Strände

Die Anse Lazio

ist wahrscheinlich mit der bekannteste Strand auf Praslin.

Er liegt ganz im Norden und man kann ihn gut mit dem Bus erreichen oder mit dem Auto.

Mit dem Fahrrad wäre mir die Strecke zu steil gewesen von unserer Unterkunft aus.

Wenn die Unterkunft in der Nähe ist geht es vielleicht.

Hier war wirklich viel los.

Zum Nachmittag/Abend hin wird es dann leerer.

Ich kann mir vorstellen, dass es auch morgens etwas leerer ist.

An dem Strand gab es tolle Wellen als wir dort waren.

Man soll hier auch schön schnorcheln können.

Da waren wir allerdings zur falschen Zeit dort, dafür waren die Wellen zu stark.

Aber dafür hatten wir Spaß in den Wellen.

Für eine Stärkung zwischendurch gibt es dort direkt ein Restaurant am Strand.

Die Felsen eignen sich super für ein paar schöne Bilder.

Man kann auch relativ weit hoch klettern.

Die Anse Boudin

ist ein schöner Strand im Norden der Insel.

Hier kann man gut schnorcheln und hat einen tollen Blick auf die Insel Courieuse.

Direkt davor ist eine Bushaltestelle und ein Parkplatz.

Die Anse Citron

ist für mich einer der schönsten Strände von Praslin.

Wir waren 2 Mal dort und hatten den Strand beide Male für uns alleine.

Solche Strände sind mir die Liebsten.

Man kann hier zwar nicht richtig schwimmen, aber für eine kleine Abkühlung reicht es auf jeden Fall.

Und die Kulisse ist einfach ein Traum.

Die Anse Volbert (Cote d'Or)

lädt zu einem zauberhaften Abendspaziergang ein.

Aber auch tagsüber kann man hier gut verweilen.

Der Strand im Osten von Praslin ist sehr weitläufig.

Hier ist immer etwas los.

Man trifft Einheimische und andere Touristen.

Man kann sagen, dass es für seychellische Verhältnisse eine kleine Touristenhochburg ist.

Aber es war dort nie überfüllt. Bei weitem nicht.

Hier gibt es einen Supermarkt und ein paar Restaurants und Take Aways.

Das Essen im La Gouloule war ganz gut.

Nachfolgend auch Bilder von der Anse Government weil sie irgendwie ineinander übergehen.

Die Anse Consolation,

ein kleiner Strand im Süden.

Mega idyllisch hier und ruhig.

Wir hatten den Strand eine Stunde für uns alleine.

Wir haben einfach direkt an der Straße geparkt und sind einfach von der Straße auf den Strand gesprungen.

Man kann hier super schnorcheln, da sich so ein kleiner Pool gebildet hat.

Hier konnten wir einige Fische sehen.

Die Anse la Blague

im südöstlichen Teil der Insel ist auch sehr ruhig.

Hier hatten wir den weitläufigen Strand für uns allein.

Leider war der Strand zu der Zeit, an dem wir dort waren auch sehr schmal, da gerade Flut war.

Die Gezeiten sollen an diesem Strand sehr zu merken sein.

Von unserer Unterkunft war es ein kleiner Fußmarsch, auch mal steil aber es war zu schaffen.

 

Nachfolgend noch ein paar Bilder von anderen kleinen Stränden, an denen wir kurz einen Abstecher gemacht haben, da es auf dem Weg lag oder um einfach die Ruhe und Aussicht zu genießen. Es gibt natürlich noch einige mehr Strände auf Praslin.

Da wir nur mit einer Oldschool Straßenkarte unterwegs waren, hoffe ich, dass ich alle Strände vom Namen her etc richtig gedeutet habe. Also für die Richtigkeit dahingehend keine Gewähr :)

Was gibt es noch zu sehen auf Praslin?

Praslin hat zwei Nationalparks.

Den Vallée de Mai und den Fond Ferdinand.

Der Vallee de Mai ist der größere und bekanntere von den beiden.

Allerdings auch der teurere.

20 € pro Person soll hier der Eintritt kosten.

 

Wir haben uns spontan für den Fond Ferdinand entschieden.

Er liegt eher im südlichen Teil der Insel.

Die Einfahrt ist bei dem kleinen schnuckeligen Strand Anse Marie-Louise.

Die Führung bis zu dem obersten Aussichtspunkt dauert ca. 2,5 Stunden.

Nehmt euch auf jeden Fall genug Wasser mit für die Wanderung über die 500 Stufen nach oben.

Der letzte Teil bis zur Aussichtsstelle ist nicht gerade schattig.

Daher evtl. auch etwas Sonnencreme einpacken.

Festes Schuhwerk ist auch empfehlenswert.

Man kommt mit Flip Flops hoch, aber es ist teilweise dann schon etwas rutschig.

Vorne rechts in dem kleinen Häuschen kann man die Führung bezahlen.

Wir haben umgerechnet keine 15 € gezahlt.

Also bei weitem günstiger als der Vallée de Mai.

Die Führung nach oben ist wirklich toll.

Man hält immer wieder zwischendurch an und es wird einem erklärt, was für Pflanzen um einen rum sind

und man kann riechen und tasten.

Fast wie auf der Gewürzfarm auf Sansibar.

Dort wächst z.b. Vanille überall.

Aber natürlich ist das Highlight die Coco de Mer Kokosnuss.

Die "Seychellenpalme" gibt es wirklich nur dort.

Sie können bis zu 200 Jahre alt werden.

Die Frucht kann bis zu 50cm lang werden

Ein Samen dieser Palme hat ein Gewicht zwischen 10 und 25 kg.

In einer Frucht können bis zu 3 Samen enthalten sein.

Also bitte Kopf einziehen bei reifen Früchten.

Diese sind dann orange gefärbt.

Das Reifen so einer Frucht dauert bis zu 7 Jahre.

Der Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Palme ist sofort erkennbar.

Ess- oder Trinkbar ist sie nicht.

 

 

Unsere Unterkunft

Wir waren im Chez Bea Luxury Villa.

Wir waren durch und durch wirklich begeistert.

Es war supersauber, geräumig und toll eingerichtet.

Wir hatten im Prinzip eine kleine Wohnung mit voll ausgestatteter Küche und großem Balkon.

Unser Zimmer war die Nr.1

Jeden Tag wurden die Zimmer wirklich gut geputzt.

 

Egal was wir für ein Anliegen hatten, das Personal hat versucht uns zu helfen.

Sogar als ich meinen kleinen SD-Karten Adapter für mein iPhone verlegt hatte, haben sie die ganze Wohnung mit auf den Kopf gestellt.

Am ersten Tag ist die eine Angestellte abends noch mit Felix kurz einkaufen gefahren und genau sie hat dann auch die kleine Katze adoptiert, die wir im Wald gefunden haben. 

 

Von der Unterkunft aus hat man es nicht weit zur Bushaltestelle oder auch zum nächsten Strand.

Wir konnten uns dort auch direkt Mietwagen buchen.

Selbst diese wurden akribisch nach jedem Verleih gewaschen und ausgesaugt.

 

Also diese Unterkunft ganz ich ganz klar weiterempfehlen!

 Den Preis könnt ihr meiner Auflistung entnehmen.

Fazit

Praslin hat genau die richtige Größe.

Man kann sich entscheiden, wie man sich fortbewegt und es ist bei weitem nicht überlaufen.

Man lebt hier mit den Einheimischen sozusagen.

Es ist nicht alles auf Tourismus ausgelegt, was mir sehr gefallen hat.

Und man findet meistens einen Strand oder mindestens einen Strandabschnitt für sich allein.

Ist und bleibt meine Lieblingsinsel der Seychellen.

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La Digue

Eine kleine 10 km2 große paradiesische Insel.

Hier leben ca. 3.000 Menschen.

Wie kommt man auf diese kleine paradiesische Insel?

Da wir die ersten Tage auf Praslin verbracht haben und von dort aus dann weiter nach La Digue wollten, sind wir mit der Fähre innerhalb von 15 Minuten rüber nach La Digue.

Man kommt auch nur mit der Fähre nach La Digue. Man kann aber auch von Mahé aus mit der Fähre dorthin.

Alternativ gibt es natürlich noch einen Hubschrauber. Aber da will ich nicht wissen, was das kostet :)

 

Von A nach B auf La Digue

Hier ist das Fahrrad das Fortbewegungsmittel Nr. 1!!!

Egal in welchem Zustand, in welcher Variation, man kann sich hier fast an jeder Ecke ein Fahrrad leihen.

Hier fahren nur ganz wenige Autos, ein paar Golfcaddys und Roller.

 

Manche Strecken sind auch wirklich nicht ohne mit dem Rad. Es geht hier nämlich oftmals auf und ab und das nicht zu knapp.

 

Strände

Mein absoluter Lieblingsstrand ist der Petite Anse.

Ungefähr 15 Minuten Fußweg durch den Dschungel vom Grand Anse aus.

Hier ist wenig los gewesen und die Weite des feinen weißen Strands mit den grünen Bergen dahinter ist einfach paradiesisch.

Dazu das türkisblaue, kristallklare Meer mit tollen Wellen!

Einfach perfekt!

Ein paar Schattenplätze gibt es, aber auch hier geht man sicher, wenn man sich eigenen Schatten mitbringt :)

Direkt daneben bzw. davor ist der Grand Anse.

Auch ein wunderschöner Strand mit tollem feinen weißen Sand.

Die Wellen hier waren ein Traum. Und so schönes klares Wasser!

Vorteil hier ist, dass noch das Restaurant vorgelagert ist, falls man länger verweilen will und Getränke oder Essensnachschub benötigt. Wenn möglich sollte man sich hier einen Sonnenschirm mitbringen, da Schattenplätze Mangelware sind.

 

Wenn man über den Petite Anse hinweg läuft, kommt man nach ca.20 - 30 Minuten zum Anse Cocos.

Auch wieder ein bisschen bergauf und bergab durch den Dschungel.

Also auf jeden Fall genug Wasser mitnehmen!

Hier leben 2 Hunde, denen man auch gerne Wasser und Essen abgeben kann.

Sie legen sich gern zu einem in den Schatten.

Dieser Strand ist auch wirklich schön, aber ich fand, man kann hier nicht so gut ins Meer gehen ohne Badeschuhe.

 

Der wohl bekannteste Strand der Seychellen bzw. angeblich auch der Welt ist der Anse Source d'Argent.

Dieser Strand ist auch wirklich wunderschön.

Allein die Felsformationen sind atemberaubend.

Damit man hier aber alleine ist, muss man relativ früh unterwegs sein.

Wir waren so gegen 7.30 / 8.00 Uhr dort.

Um dorthin zu gelangen muss man durch den kleinen Nationalpark und Eintritt zahlen.

Man kann aber den ganzen Tag über rein und raus mit dem Ticket.

Am Abend sind wir deshalb dann auch wieder zurückgekehrt um noch einmal zu schauen aber selbst da war noch etwas los.

Es gibt verschiedene Stände, wo man Kokosnüsse u.ä. bekommt.

Man kommt auch wirklich gut ins Meer, es ist dort schön flach und klar.

Aber wir bevorzugen eher Strände, die wir so gut wie für uns alleine haben :)

Am meisten waren wir an der Anse Severe.

Die war von unserer Unterkunft aus gut zu erreichen, schön weitläufig und es gab einige Schattenplätze.

 

Was ich zu den Schattenplätzen noch sagen muss ist:

Passt bitte auf, dass euch keine Kokosnuss auf den Kopf fällt!

Wenn sie Orange werden sind sie reif und können theoretisch jeden Moment herunterfallen.

Daher bei Palmen bitte darauf achten!

 

An diesem Strand soll man beim schnorcheln auch schon öfters Wasserschildkröten sichten können.

Ich hatte leider kein Glück, aber es war auch ein enormer Wellengang dort und da habe ich mich nicht so weit raus getraut.

Da wäre echt ein Traum in Erfüllung gegangen.

 

Aber man kann hier zwei freie Riesenschildkröten besuchen. Und man muss aufpassen, dass man nicht mit gegen sie fährt mit dem Rad, wenn sie sich auf der Straße sonnen.

 

Wenn man am Anse Severe vom Hafen kommend einfach weiter fährt kommt man irgendwann am Ende der Straße an den Anse Fourmis. 

Der Strand ist weitläufig und man hat eine tolle Aussicht.

Allerdings ist er zum baden gehen nicht geeignet aufgrund der vorgelagerten Korallen.

Von hier aus geht aber auch ein kleiner Wanderweg in den Wald.

Da wir nicht mehr genug Wasser mit hatte, haben wir uns nicht auf den Weg gemacht.

 

An unserem vorletzten Tag auf La Digue haben wir früh morgens eine kleine Wanderung an die Anse Songe gemacht.

Dort kommt man hin, wenn man an der Abzweigung zum Weg zur Grand Anse rechts abbiegt und in den Wald fährt. Wir haben dann unsere Räder abgestellt, als es nurnoch ein Trampelpfad war.

Dann ging es durch den Wald und über einen kleinen Bach und durch hohes Gras.

Wir haben uns an Felsen vorbeigequetscht und sind etwas geklettert.

Aber die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Auf der kurzen Strecke haben wir allein 4l Wasser getrunken.

Allgemein haben wir es bei unseren kleinen Wanderungen immer so gehandhabt, dass wir nur so weit laufen, bis die Hälfte des Wassers verbraucht ist. So hat man auf jeden Fall genug für den Rückweg.

Da haben wir nämlich auf Sardinien schonmal eine böse Erfahrung gehabt.

 

 

Was gibt es außer schönen Stränden noch auf La Digue

Auf jeden Fall sollte man auf den Nid d`Aigle aufsteigen.

Dies ist ein 333m hoher Berg auf La Digue.

Der höchste Punkt hier auf der Insel.

 

Wir sind gegen Abend mit dem Taxi bis zu dem Restaurant gefahren und sind von dort aus weiter aufgestiegen.

Denn die Steigung ist hier echt nicht ohne.

Auch wenn es nur 4km sind.

Die Hitze und Luftfeuchtigkeit ist auch hier nicht zu verachten.

 

Wenn man in dem Restaurant dort oben was essen möchte, sollte man vorab reservieren.

Romantisch ist es auf jeden Fall bei Sonnenuntergang!

 

Um zum Anse Source d`Argent zu kommen, müsst ihr durch den L´Union Estate Park.

Dieser Park war mal eine Kokosnuss - und Vanilleplantage.

Es lohnt sich hier wirklich mal in Ruhe durchzulaufen und auch an der Vanille zu riechen.

Auch gibt es hier ein Gehege mit den legendären Aldabra-Riesenschildkröten.

Hier fand ich es allerdings schade, dass sie eingesperrt sind.

Wenn ihr sie frei rumlaufen sehen wollt, dann müsst ihr einen Ausflug zur Insel Curieuse machen.

Dies haben wir leider nicht gemacht.

 

 

Unsere Unterkunft

Wir hatten ein Zimmer in der Villa Authentique.

Hier auch zur Abwechslung mal mit Frühstück.

 

Die Unterkunft ist relativ zentral.

Wir haben zu Fuß mit unseren Koffern nur ca. 5-8 Minuten gebraucht.

Der Hotelchef war ganz in Ordnung, lies uns aber relativ lange warten, da er ein Interview mit einer Frau hatte.

Das fand ich ziemlich unfreundlich.

 

Das Zimmer war im 1.OG mit etwas Schräge.

Wenn man die Klima nicht an gemacht hat, war es also sehr schnell warm. 

Den Balkon, der eigentlich eine schöne Aussicht auf den Berg hatte, konnte man aufgrund der Hitze und des sich darunter befindlichen aufgeheizten Daches nicht wirklich nutzen.

Nur zum Handtücher trocknen.

Sauber war das Zimmer leider auch nicht wirklich.

Die beiden Safes, die lose bei uns im Zimmer standen, waren beide kaputt.

Deshalb mussten wir uns etwas für unsere Wertsachen ausdenken.

Wir schoben also das Bett nach vorne und da kam uns der Staub des letzten Jahres entgegen.

Naja immerhin konnten wir unsere Wertsachen im Kopfteil des Bettes verstecken.

WLAN gab es nur vorn auf dem Gemeinschaftsbalkon oder unten im vorgelagerten Take Away.

 

Das Take Away hat wirklich leckeres essen gemacht.

Hier sollte man wirklich immer das Essen mitnehmen, da es dann nur einen Bruchteil von dem kostet, was es am Tisch kosten würde.

 

Frühstück hat sich hier leider nicht gelohnt.

Es gab für jeden 2 Scheiben Toast, ekelige Butte und Marmelade.

Butter und Marmelade stand auch schon in kleinen Schalen auf dem Tisch, so das teilweise auch Ameisen Schin dran waren.

Also nicht so wirklich appetitlich.

 

Die Unterkunft war nicht teuer, wie ihr meiner Auflistung entnehmen könnt, aber selbst dafür hätte ich ein bisschen mehr erwartet. Diese Unterkunft würde ich also nicht weiterempfehlen.

 

Was nett war, war das der Hotelchef uns dann nach Check Out schnell zur Fähre gebracht hat mit dem Golfcaddy damit wir noch die Fähre eine Stunde früher bekommen.

Das war auch echt just in time.

Aber entschuldigt halt nicht das vorher.

Fazit

La Digue ist wirklich eine kleine schöne Insel mit wundervollen Stränden.

Aber dadurch das sie so klein ist, hatte man teilweise das Gefühl, es würde sich überall ballen.

Man hatte kaum die Möglichkeit irgendwo mal einen Strand für sich zu haben.

Ich weiß das ist ein Luxusproblem :)

Aber sehenswert ist diese kleine schicke Insel auf jeden Fall.

Vor allem die Take Aways hier auf der Insel sind zu empfehlen und ich habe im Ausland noch nie so eine geile Pizza gegessen wie hier :)

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Mahé

Die größte Insel der Seychellen.

Und das mit 28 x 8 km :)

Und auf ihr liegt die kleinste Hauptstadt der Welt, Victoria.

Auf dieser kleinen Insel leben 75.000 Menschen.

 

Wie kommt man nach Mahé

Auf Mahé in Victoria liegt der internationale Flughafen.

Dieser wird von mehreren Airlines angeflogen.

Es gibt auch Direktflüge von Deutschland aus.

Der Flughafen ist relativ klein und überschaubar.

Von A nach B auf Mahé

Definitiv mit dem Mietwagen.

Die Mietwagenfirmen sind draußen links am Flughafen.

Wir hatten unseren über Sixt gebucht vorab.

 

Unser Mietwagenmitarbeiter war leider nicht da als wir ankamen, aber ein Kollege einer anderen Firma hat ihn netterweise angerufen. Wir haben ca. eine halbe Stunde gewartet bis er dann kam.

Und angeblich hatte er nurnoch ein Auto.

Als wir dieses sahen, haben wir wirklich einen Schrecken bekommen.

Wir haben ja schon einige Mietwagen in einigen Ländern gehabt und auch in den verschiedensten Preisklassen, aber so eine Schrottkarre hatte ich noch nie erlebt.

 

Und es kam wie es kommen musste.

Wir haben es bis zu unserer Unterkunft geschafft und als wir dann den Wagen nur Umparken wollten von der Rezeption vor unser Bungalow, ist er nicht mehr angegangen.

Also haben wir angerufen und es hat 2 Stunden gedauert bis er dann endlich kam und den Wagen ausgetauscht hat.

Auch hat es erstmal lange gedauert ihm klar zu machen, dass der Wagen nicht mehr startet.

Naja dann kam er mit einer, sagen wir mal, nicht sooooo schlimmen Karre um die Ecke.

Aber auch alt und ordentlich was runter.

Naja sie hat gehalten bis zum Ende und hatte eine Klimaanlage, das zählt :)

 

Da Mahé dann schon wirklich relativ groß ist, empfehle ich hier wirklich einen Mietwagen zu nehmen.

So ist man flexibel und kommt schnell von A nach B.

Sehenswertes

Auf jeden Fall sollte man einen Abstecher nach Victoria machen.

Es ist wirklich ein kleines süßes Städtchen.

Der Sir Selwyn Selwyn Clarke Market ist wirklich toll.

Aber Vorsicht, beim reingehen die Nase zu halten.

Denn hier liegt direkt der Fisch.

 

Wir haben uns eine frische Kokosnuss hier gegönnt, die vor unseren Augen aufgeschlagen wurde.

Dazu gab es noch ein bisschen frische Früchte.

Hier gibt es auch frische Gewürze und noch ganz viel andere kleine Dinge.

 

Nicht weit vom Markt entfernt ist ein kleiner hübscher Hindutempel, denn es gibt ca. 5.000 Menschen dieses Glaubens dort.

 

Mitten in der Stadt mitten auf einer Kreuzung steht hier der Clocktower, eines der Wahrzeichen der Seychellen.

 

Der Sauzier Wasserfall ist auch einen Besuch wert.

Wir haben unten am Strand geparkt und sind dann ca .15 Minuten hoch gelaufen. 

Normalerweise kann man auch direkt mit dem Auto hoch fahren, klingeln und dann wird einem das große Tor auf gemacht.

Allerdings konnten wir aufgrund von Straßenarbeiten nicht mit dem Auto hoch fahren.

Mit dem Auto fährt man über die Port Launay Road nach der St. Peter & Paul Kirche rechts hoch.

Es kostet ein bisschen Eintritt und vom Eingang aus läuft man dann ca. 5 Minuten nochmal einen kleinen Trampelpfad zu dem Wasserfall.

Wir waren ganz alleine dort :)

Links an dem Wasserfall kann man auch noch nach oben klettern/wandern und hat eine tolle Aussicht.

 

Angeblich sollen auf dem Weg bis zum Eingang ganz viele vermeintliche Fremdenführer herumschwirren, die einem eine Führung verkaufen wollen. 

Diese braucht man nicht. Und wir haben auch keinen gesehen.

 

Strände

Direkt dort, wo wir das Auto abgestellt hatten, war dieser wunderschöne Strand mit kristallklarem Wasser, 

der Port Launay Süd.

Wenn Ebbe ist kann man zu der vorgelagerten Insel L´Islette bequem rüber laufen.

Als wir dort waren sollte dort ein russisches Big Brother gedreht werden.

Daher sind wir dann lieber nicht rüber :)

Aber wir sind noch weiter rüber gelaufen. 

Wenn Flut ist könnte man auch über den Strand des Constance Ephelia Resorts bis zum End gehen und dann links über die Steine und gelangt zu dem einsamen Strand.

Hier kommen nur ab und zu mal kurz Gäste des Hotels hin, die sind aber nach ein paar Bildern meist wieder schnell verschwunden.

Hier kann man auch super schnorcheln, gerade an den Steinen.

Die Anse Parnel ist auch ein toller Strand.

Die Palmen ragen fast bis in das Meer hinein.

Parken kann man hier am Surfers Beach Restaurant und dann runter gehen.

Das Meer ist hier wirklich schön ruhig.

Die Anse Intendance ist schön weitläufig und drumherum schön bewachsen.

Hier ist allerdings einiges los.

Das blau des Meeres ist hier so wunderschön.

Die Anse Bazarca ist ein faszinierender wilder Strand im Süden.

Die Wellen schlagen hier so hoch und das Grün ist so satt.

Als wir das 1.Mal dort waren, wurde an diesem Strand geheiratet.

Der Sonnenuntergang ist hier zauberhaft.

Wenn die Sonne auf den Felsen glitzert sieht das einfach wundervoll aus.

Schwimmen kann man hier allerdings nicht.

Die Anse á la Mouche im Südwesten ist ein ruhiger weitläufiger Strand.

Hier sieht man ein paar Einheimische und ein paar Familien, da das Meer hier durch das vorgelagerte Riff sehr ruhig ist.

 

Der Fairyland Beach, oder auch Relax Beach genannt, im Südosten von Mahé ist ein wirklich schöner Strand.

Man kann locker zu der kleinen vorgelagerten Insel rüber schwimmen.

Hier kann man auch gut schnorcheln und Schattenplätze gibt es auch genug.

Leider war unsere GoPro leer als wir dort waren.

Die Anse Takamaka liegt an einer Kurve.

Hier kann man auch direkt parken.

Schattenplätze gibt es hier, wenn man sich so halb ins Grün reinlegt, das haben wir auch getan.

Es gibt hier leichte Wellen und ein Restaurant am Ende des Strands.

Natürlich hat Mahé noch einiges mehr an Stränden zu bieten.

Wir haben auch versucht so viele wie möglich zu sehen.

Einige haben wir nicht gefunden und einige waren dann schon zu voll oder das Wasser war aufgrund der Ebbe gerade nicht da. Aber ich denke diese Strände sind eine gute Auswahl.

Unsere Unterkunft

Mit so einer großen und tollen Unterkunft hatten wir trotz der bekannten Bilder nicht gerechnet.

Aber nach unserer Pleite auf La Digue hatten wir es gehofft.

Wir waren hier im Anse Soleil Resort.

Wir hatten ein Reihenbungalow für uns, zu dem ein Teil des Gartens gehörte.

Wie ihr den Bildern entnehmen könnt wirklich super riesig und schön eingerichtet und dazu auch wirklich sehr sauber.

Hier werden die Zimmer allerdings nur jeden zweiten Tag sauber gemacht.

Was ich aber jetzt nicht als so tragisch empfand.

Von unserer Terrasse aus hatten wir einen tollen Blick über die Bucht und haben unser Abendessen mit Aussicht genießen dürfen.

Auch als unser Mietwagen schlapp machte, hat die Dame an der Rezeption geholfen und wir konnten von dort aus anrufen.

Die Unterkunft kann ich wirklich zu 100% weiterempfehlen.

Fazit

Wenn man ein bisschen Trubel und Kultur und auch Industrie mitbekommen möchte, ist man hier genau richtig.

Man hat hier Abwechslung und kann hier viel entdecken.

Schade ist, dass man bei vielen Stränden nicht wirklich parken kann und es keine Fußgängerwege entlang der Landstraßen gibt.

Das gibt es aber auf alles Inseln nicht. Nur dadurch wird es dann etwas gefährlich.

Die Wälder hier auf Mahé sind wirklich beeindruckend.

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